Die transösophageale Echokardiographie (TEE)

Transösophageale Echokardiographie

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre (kurz: TEE) in der Durchführung einer Magenspiegelung. Die Untersuchung wird aus diesem Grund auch als Schluck-Echo bezeichnet. Unter lokaler Betäubung oder kleiner Narkose wird die Ultraschallsonde in die Speiseröhre eingeführt. Da die Speiseröhre unmittelbar hinter dem Herzen verläuft, können die einzelnen Strukturen des Herzens erheblich besser dargestellt werden als in der Untersuchung durch die Brustwand (TTE). Eine häufige Fragestellung ist die Suche nach Gerinnseln im Herzen oder bei Herz- bzw. Herzklappenfehler. Auch die Hauptschlagader kann beurteilt werden.

Wie läuft eine transösophageale Untersuchung ab?

Für die transösophageale Echokardiographie (Schluck-Echo) muss der obere Verdauungstrakt frei von Speiseresten sein. Daher sollten sie am Tag der Untersuchung nüchtern sein. Sie dürfen bis spätestens 6 Stunden vor der Untersuchung keine Flüssigkeiten und Speisen mehr zu sich nehmen. Die notwendige Einnahme von Medikamenten mit einem kleinen Schluck Wasser ist erlaubt. Falls sie an Diabetes leiden, besprechen sie bitte die genaueren Vorbereitungen vorab mit Dr. Olaf Franzen.

Welche Vorbereitungen sind für ein TEE nötig?

Für die Untersuchung wird ihnen in der Regel ein Beruhigungsmittel in eine Armvene verabreicht und sie erhalten eine lokale Betäubung des Rachens. Anschliessend wird die Ultraschallsonde durch den Mund in die Speiseröhre eingeführt. Die Untersuchung ermöglicht es, das Herz aus dem Innern des Brustkorbes zu betrachten. Wenn die Sonde platziert ist, verspüren sie nicht mehr als ein leichtes Druckgefühl im Hals oder Brustraum. Die Untersuchung erfolgt in Linksseitenlage und dauert circa 15-20 Minuten. Während der ganzen Untersuchung können sie normal atmen. Die transösophageale Echokardiographie verursacht keine Schmerzen.

Wie verhalte ich mich nach der Untersuchung?

Nach Erhalt beruhigender Medikamente dürfen Sie nach der Untersuchung gleichentags keine Fahrzeuge lenken oder Maschinen bedienen. Sie sollten auch keine rechtsgültigen Unterschriften leisten. Nehmen Sie erst wieder Speisen oder Getränke zu sich, wenn das Taubheitsgefühl im Rachen vollständig verschwunden ist. Treten nach der Untersuchung Bauchschmerzen oder andere Befindlichkeitsstörungen (z.B. Schwindel, Übelkeit, Erbrechen) auf, informieren Sie uns unverzüglich.

Welche Risiken sind mit dieser Untersuchung verbunden?

Obwohl es sich bei der transösophagealen Echokardiographie um eine komplikationsarme Methode handelt, kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen:

  • Sehr selten: Verletzungen der Speiseröhre bei bestehenden Veränderungen (Oesophagusvarizen, Divertikel u.a.)
  • Sehr selten: Blutungen oder Blutungsneigung bei Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten
  • Extrem selten: Überempfindlichkeits-Reaktionen auf das verwendete Mittel zur Sedierung

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Diagnostisches und therapeutisches Herzzentrum Zürich

Diagnostisches und therpeutisches Herzzentrum AG
Dr. med. Olaf Franzen
Facharzt für Allg. Innere Medizin und Kardiologie
Spezialist für interventionelle Kardiologie
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